Symphonie Nr. 7 A-Dur (op. 92)

von Ludwig van Beethoven


Auch mit dieser Sinfonie widerlegt Beethoven das Vorurteil, seine Musik sei zu ernst, gar schwermütig. Die 7. Sinfonie ist das heitere, fröhliche und unbeschwerte Gegenstück, das schon in der Uraufführung 1813 in Wien beim Publikum triumphale Aufnahme fand. Die zeitgenössische Presse überbietet sich an euphorischen Bewertungen, und auch komponierende Kollegen wie z.B. Richard Wagner (»Die Wirkung hiervon auf mich war unbeschreiblich«) sind sich in ihren hymnischen Urteilen einig. Beethoven selbst ist hier keine Ausnahme und spricht über seine A-Dur-Sinfonie als »eine meiner Vorzüglichsten«. Dieses erstaunt umso mehr, als sich die Situation Beethovens mehr und mehr verschlechterte und insbesondere seine schwindende Hörfähigkeit ihm zunehmend zu schaffen machte.

Beethovens eigene Handschrift der 7. Sinfonie spiegelt das alles nicht wider, wohl aber gewährt sie uns Einblicke in Beethovens Schaffensprozess, der sich in der Niederschrift der Komposition ambivalent zu äußern scheint: einerseits sehr flüssig aus der Feder geflossene Passagen, andererseits aber auch die Mühen in der Ambition nach Perfektion in der künstlerischen Aussagekraft.


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Faksimileausgabe nach dem Autograph der Biblioteka Jagiellońska, Kraków
Herausgegeben und mit einem Kommentar (dt./engl.) 
versehen von Oliver Korte
Mit einem Geleitwort von Lothar Zagrosek
XVI Seiten Einführung und 256 Seiten Faksimile
Geb. 398,– 
(Meisterwerke der Musik im Faksimile 51)
ISBN 978–3–946798–13–2

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