Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c- Moll
(op. 37)

von Ludwig van Beethoven


Entstehungsgeschichtlich gehört das c-Moll-Konzert in die Zeit der ersten beiden Konzerte opus 15 und opus 19, die Beethoven für seine eigene Konzerttätigkeit als Reisevirtuose komponiert hatte. Das hier faksimilierte Konzert bildet den Abschluss der drei frühen und noch ganz unter dem Eindruck der Mozartschen Klavierkonzerte stehenden Kompositionen, mit denen Beethoven eine frühe Vollendung der Gattung Klavierkonzert erreichte.

Das vorliegende Faksimile des Autographs des c-Moll-Klavierkonzerts, das nach der Auslagerung im Zweiten Weltkrieg zunächst als verschollen galt und sich dann seit 1977 wieder in der Musikabteilung der Staatsbibliothek Preussischer Kulturbesitz Berlin befindet, gehört zu den ältesten Partiturautographen von Beethovens Hand, deren Niederschrift Beethoven 1799/1800 anfertigte.

Hier kann man auch den unmittelbaren Wert einer Faksimileausgabe erkennen: die Sinne öffnen für die Ästhetik der Handschrift Beethovens, den Entstehungsprozess eines Werkes studieren und die unmittelbare Nähe zum Werk spüren.


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Faksimileausgabe der autographen Handschrift der
Staatsbibliothek zu Berlin – Preussischer Kulturbesitz,
Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv

Mit einem Kommentar (deutsch/englisch) von Elisabeth Schmierer
und einem Geleitwort von Mitsuko Uchida

XXIV/240 Seiten. Geb. In einem wertvollen Schuber. Ca. 398,
(Meisterwerke der Musik im Faksimile 45)
ISBN 978–3–946798–00–2

ca. 398,– €
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